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WebApp Zeitmaschine
Eine journalistische Reise durch die Zeit

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Über die Zeitmaschine

Bereit für eine journalistische Reise durch die Zeit? Die „Zeitmaschine“ der Neofonie ermöglicht die interaktive Visualisierung des gesamten Nachrichtenarchivs der Wochenzeitung DIE ZEIT.

Die Anwendung bietet den Nutzern eine Volltext- und Schlagwortsuche im gesamten Archiv der Zeit seit 1946 und visualisiert die Ergebnisse chronologisch in einer Zeitleiste. Die Nutzer erhalten auf diese Weise einen Überblick darüber, in welchen Zeiträumen Artikel zu einem persönlichen Interessensgebiet mit welcher Häufigkeit publiziert wurden. Weiterhin können die Nutzer in der dargestellten Zeitleiste interagieren, indem sie in Zeiträume “zoomen” und sich Detail-Informationen zu den Artikeln anzeigen lassen können. Alle auf Zeit Online verfügbaren Artikel können direkt aus der Anwendung aufgerufen werden. Die Anwendung, eine Single-Page-App, wurde mit JavaScript ausschließlich client-seitig implementiert und kann mit allen aktuellen Web-Browsern genutzt werden. Bei der Umsetzung kamen unterschiedliche HTML5-Features wie Canvas, IndexedDB, Web-Workers zum Einsatz. Eine "Touch"-Unterstützung optimiert die Anwendung auch für das iPad und andere mobile Endgeräte.

Als erste große Zeitung in Deutschland hatte DIE ZEIT Ende 2012 eine offene API-Schnittstelle zu den Inhalten und zugehörigen Metadaten ihres Archivs eingerichtet. Die „Zeitmaschine“ ist eine umfassende Umsetzung auf Basis der Zeit-API. Das Projekt entstand unabhängig vom Zeit Verlag und der Entwicklungsredaktion von Zeit Online. Ermöglicht wurde es durch das Neovations-Programm, bei dem Mitarbeiter von Neofonie in freien und nichtkommerziellen Projekten zukunftsweisende Technologien und neue Lösungsansätze umsetzen. Alle verwendeten Daten und Texte unterliegen dem Schutz des Urheberrechts.

Features

  1. Suche im Archiv von DIE ZEIT

    • Die Zeitmaschine greift auf mehrere hunderttausend Artikel (ab 1946) der Wochenzeitung DIE ZEIT und von ZEIT ONLINE zu. Als Datenlieferant dient die öffentliche Content-API von ZEIT ONLINE.
  2. Visualisierung im zeitlichen Verlauf

    • Die Suchergebnisse werden in einer Zeitleiste dargestellt. Die Nutzer erhalten einen Überblick über die Berichterstattung im Wandel der Zeit zu einem persönlichen Interessensgebiet.
  3. Interaktion im Zeitstrahl

    • Die Nutzer können im Zeitstrahl interagieren, in beliebige Zeiträume “zoomen” und Artikeldetails anzeigen lassen. Ein Link führt zum Artikel auf ZEIT ONLINE. Zeitleisten können durch weitere Suchen ergänzt und lokal gespeichert werden.
  4. Plattformübergreifend im Web-Browser

    • HTML5-Features wie Canvas, IndexedDB und Web-Worker werden genutzt. Das Grundgerüst stellt das Framework HTML5-Boilerplate. Beste Ergebnisse in WebKit-basierten Browsern, wie “Chrome”, “Safari” und “Opera Mobile Android”.
  5. Nutzung auf unterschiedlichen Endgeräten

    • Desktop-PC, Notebook oder Tablet-Computer: Das Layout passt sich an und die Bedienung ist touch-optimiert. CSS3-Media-Queries, sowie Less-CSS, HammerJS und Handlebars sind die Technologien der Wahl.
  6. Implementierung als Single-Page-App

    • Die Anwendung ist im vollen Funktionsumfang clientseitung implementiert. Als solide Code-Basis dienen die JavaScript-Frameworks PureMVC und RequireJS, sowie UnderscoreJS und jQuery.

Nutzen

Mit der Zeitmaschine ist eine Recherchemöglichkeit entstanden, die Artikel aus einem Nachrichtenarchiv in deren zeitlichen Abfolge visualisiert. Die Nutzer erhalten einen Überblick darüber, in welchen Zeiträumen Artikel zu einem persönlichen Interessensgebiet mit welcher Häufigkeit publiziert wurden.

Im Projektfokus standen die Visualisierung von großen Datenmengen in modernen Webbrowsern, sowie die Interaktion der Nutzer innerhalb der dargestellten Daten. Dabei wurden die Möglichkeiten von HTML5 in diesem Bereich für zukünftige Projekte evaluiert.

Entstehung

Bei Neofonie gibt es im Rahmen des sogenannten „Neovations“-Programms für Entwickler die Möglichkeit, eigene Ideen allein oder in einer Gruppe unter Einsatz von modernen Technologien und Lösungsansätzen umsetzen zu können. Zweimal im Jahr treten dazu vorgeschlagene Ideen gegeneinander an und werden in einem zeitlich begrenztem Rahmen verwirklicht.